Die Karibikstaaten: Strategien gegen COVID-19

Karibik, Gesundheit, Diplomatie to the English Version

Das Erfolgsgeheimnis der schnellen Impfkampagnen vieler Karibikstaaten? Der Dritte zu sein, wenn zwei sich streiten.

Für die kleinen Inselstaaten der Karibik ist Impfdiplomatie der Schlüssel zur Bewältigung der Covid-Pandemie. Auch wenn ihre Bevölkerungszahl kaum der eines Stadtteils von São Paulo entspricht: Länder wie Grenada oder Antigua & Barbuda sind souveräne Staaten, und als solche haben sie genauso Sitz und Stimme in den Vereinten Nationen wie Brasilien oder Mexiko. Die 14 Staaten der Karibischen Gemeinschaft CARICOM zusammen bringen hier mehr „voting power“ auf die Waage als ganz Südamerika. Die aktuelle Krise zeigt, wie sich diese staatliche Souveränität in eine Versorgung mit Impfstoffen ummünzen lässt, von der größere Staaten nur träumen können.

Zum Beispiel Dominica (nicht zu verwechseln mit der ungleich größeren Dominikanischen Republik): Mit ihren 70 000 Einwohnern hatte die Insel bereits Anfang Februar 70 000 Impfdosen aus Indien erhalten. Inzwischen hat China nachgelegt und weitere Impfdosen eingeflogen. Dabei hat das Land die Epidemie unter Kontrolle wie kaum ein anderes: bislang kein einziger Todesfall; die Zahl der Infizierten liegt bei 161 – nicht pro Woche, wie auf den zu Frankreich gehörenden Nachbarinseln Guadeloupe und Martinique, sondern insgesamt, seit Beginn der Pandemie. Fortsetzung…

Ergänzung: Kuba ist auf Massenimpfung in Havanna vorbereitet

[Quelle: IPG Journal online, Bert Hoffmann: Segen der Karibik, VÖ: 26.03.2021, abgerufen am 29.04.2021. Die Verwendung geschieht auschließlich für Bildungszwecke/For educational purpose only.]


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