News/Links/Point of View

CopyundPaste-Problem

…das noch zu lösen sein wird.

[Quelle: die Weiten deines Browsers]

Orchestre Symphonique Kimbanguiste (OSK)

Wir bitten um etwas Geduld. Der Film zum Orchestre war kurzfristig nicht mehr verfügbar und wir werden einen Text in Kürze als Ersatz zur Verfügung stellen.
Ihre
ISD Gießen

Black Russians – The Red Experience

Schwarze Geschichte und Gegenwart weltweit / Black history and presence globally
„Black Russians – The Red Experience“ by director Yelena Demikovsky

This is a documentary (trailer) about Black Americans going to Stalin´s Russia in the 1920s and 1930s to escape racism in America. Some stayed in Russia and raised families, some went back carrying the idea of the Civil Rights movement in America. Their descendants who live still in Russia or America today tell their story as well as the story of their own – about their lives in communist and post-communist Russia.

- on FB: Black Russians

[Source/Quelle: The description about the film was take from a post on the facebook-site. The use of video and text is exclusively for educational purposes only. Die Verwendung des Videotrailers und des Textes geschieht ausschließlich zu Bildungszwecken.]

sans papiers – ohne Papiere !

Menschen ohne Papiere

Französisch-sprachige Dokumentation „Je suis sans papiers“ von Lily und Jean Pierre Franey (F 2012, 57 min.)

Menschen ohne Papiere. Es gibt viele Gründe, das Menschen keine gültigen Aufenthaltspapiere besitzen. Die Dokumentation begleitet vier Menschen aus Marokko, Serbien, Senegal und der Côte d´Ivoire bei Ihrem Versuch das Leben als Undokumentiert zu meistern und die Anerkennung Ihres Aufenthalts zu erreichen.

Der zweite Film richtet den Fokus auf die Situation von ausländischen Frauen ohne Papiere. Einige erzählen Ihre Geschichte und die Gründe, die dazu geführt haben. „Einkaufen, U-Bahn fahren, arbeiten und dabei unsichtbar sein.“ [aus dem Begleittext] Die Angst entdeckt zu werden ist allgegenwärtig. Das eigene Sozialverhalten muss dieser besonderen Alltagssituation angespaßt werden. Das Leben als Unsichtbare und ohne Rechte erwartet eine besondere Vorsicht in der Interaktion mit jedem neuen Kontakt.

Deutsch-sprachige Reportage für IN VIA e.V. Deutschland (D 2017, 12 min.)

Es gibt sie, die Forderung das Menschen dort leben sollen, wo sie leben möchten. Diese Ansicht trifft auf heftige Ablehnung bei den Menschen mit Privilegien, Exklusivrechtsvorstellungen und überbordernder Heimatverbundenheit. Doch es sind nicht nur die individuellen Schicksale, sondern auch die kollektiven Güter, die manche Verantwortlichen in den Kommunen dazu bewegen der altruistischen Humanität und Menschenwürde den Vorzug zu geben vor dem Recht und seiner Durchsetzung.(1)

Und es gibt sie, die unauffälligen Widerstandsnester. In einigen Städten bildet sich das europäische Netzwerk „Solidarische Städte“ heraus. Was ist eine solidarische Stadt? Antje Dieterich vom Netz­werk Soli­da­ri­ty City Ber­lin beantworte die Frage in einem Interview wie folgt: „Eine Stadt, in der die Tren­nung von Men­schen in Deut­sche und Migran­ten oder Lega­le und Papier­lo­se auf­ge­ho­ben ist; in der es heißt: Wer in Ber­lin lebt, kann zur Schu­le gehen und zum Arzt, kann sich einen Job suchen und eine Woh­nung. Ein ent­schei­den­der Schritt ist es, Men­schen vor Abschie­bung zu schüt­zen.“ [taz, 16.08.2018, Link] Dies ist ebenso eine starke Antwort der europäischen Städtebewegung gegen „gegen die ras­sis­ti­schen Ver­net­zun­gen, gegen Horst See­ho­fer und Matteo Sal­vi­ni“[taz, s.o.], gegen den sich radikalisierenden rechten Zeitgeist insgesamt und der immer wieder popularisierten Anti-Idee vom „Clash of Civilization“.

Das häufgste Detail, das im Zusammenhang mit Menschen ohne dokumentierten Aufenthaltsstatus bei der Recherche zu diesem Thema auffiel, ist das nach der gesundheitlichen Versorgung? MediNetz und Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung machen da guten Arbeit in Verbindung mit der Forderung nach einem anonymisierten Krankenschein und einer grundsätzlichen Änderung der Politik in dieser Frage. In Thüringen und Niedersachsen wurde der anonymisierte Krankenschein 2016 eingeführt(2).

Doch es gibt in Bezug auf die Rechtslage und die Möglichkeiten oft noch sehr viel Unklarheit. Elementare Bereiche wie Arbeit, Bildung – insbesondere Schule – und Wohnen, aber auch die Spielräume von Privatpersonen, ehrenamtlichen Helfer*innen und Unterstützenden sind im allgemeinen Bewußtsein häufig unklar.(3) Diffuse Ängsten, Mythen und Legende erzeugen ein Gefühl der Unsicherheit, das durch profunde Informationen abgeschwächt, wenn nicht sogar beseitigt werden könnte.

[Quellen: Die französische Dokumentation stammt von Lily et Jean Pierre Franey und wurde am 18. Mai 2017 auf yt online gestellt. Die IN VIA-Reportage wurde auf dem gleichen Medium am 25. Nov. 2015 veröffentlicht. Der Text stammt aus der Feder der ISD Gießen. Die Quellen der Information sind über die verlinkte Nummerierung kenntlich gemacht. Die Verwendung der Videomitschnitte erfolgen ausschließlich zu Zwecken der Bildung.]

Claudia Jones – The Journalist

Series about black personalities in history.

Photo: African Heritage Foundation, published online: August 11, 2016

Claudia Jones (born Claudia Cumberbatch) was a journalist, Black Nationalist and prominent member of the American Communist Party. Emigrating from Trinidad to NYC at eight years old, she was an extremely well-known peace activist and worked toward civil rights and women’s rights in America.

Arrested for giving a speech promoting peace and women’s rights, in 1955 she was deported to England. There she founded the nation’s first Black newspaper, continued her work fighting racism and sexism, and founded the famous Notting Hill Carnival to promote understanding between white Londoners and their Caribbean immigrant neighbors.


Podcast with Prof. Dr. Carole Boyce-Davies, Professor of African Studies and English at Cornell University and author of Left of Karl Marx: The Political Life of Black Communist Claudia Jones.

Par Claudia Jones en francais.

[Source: The introductory text and podcast was taken from the website What´shername published on June 18, 2018.
Many thanks to Prof. Dr Rhoda Reddock (University of West Indies) and Prof. Dr. Carole Boyce Davies (Cornell University) for the highly interesting lecture on „20th Century Left Feminisms: A Decolonial Reading“ at the Justus-Liebig University Gießen in November last year on the invitation of Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez-Rodríguez. The lecture made us aware of Claudia Jones in the first place.]